«Wenn du dich und den Feind kennst, brauchst du den Ausgang von hundert Schlachten nicht zu fürchten.» – Die Kunst des Krieges (Sunzi)

Wunderst Du Dich auch, dass nichts wirklich klappt, nie zu 98%. Es macht nie richtig Spaß? Ist es nie so richtig geil, so unvergeßlich? Dabei bezahlst Du und arbeitest mit Leuten, damit sie mit Dir an Deinem wichtigen Ziel arbeiten?

Tscha. Vielleicht weißt Du genau: ja, ich bin hier und da zu bequem. Mein Schweinehund ist nach der Arbeit immer besonders stur und behindert mich. Dieser kleine Sack, mit seiner Schokolade. Sein treuer Blick, wenn er Dir die Fernbedienung apportiert – er ist der Feind, mit diesem «Das sagt man nicht zu seinem Partner»-beleidigt-Blick, wenn Du ihm sagen willst «Stör´ mich nicht, sonst erreich ich das und jenes nicht». Du kennst dessen Werkzeuge. Ja, Du. Alle! Es mag Dir vielleicht nicht klar sein. Dann hast Du nur noch nicht wirklich hingeschaut. Also genau genug hingesehen.

Es könnte sein, dass Du deswegen nicht vorankommst, Deinen Hintern nicht von der Couch hochkriegst, weil Du Dich noch nicht genug damit auseinandergesetzt hast, welche Schwächen Du hast.

Solange Du die nicht erkannt hast, kann Dir niemand in dem einen, entscheidenden Moment den entscheidenden Push geben, etwas das erste Mal zu erreichen – egal, wie gut er ist, wie engagiert und wie teuer.

Durch Deine Schwäche kommst Du gar nicht erst zu dem Punkt, wo es heißt: Gewinnen oder Verlieren.

Es könnte natürlich auch der Farbe der Halspastillen liegen, die Du vielleicht noch nie versucht hast.

Notabene: Der Beitrag nimmt Ausgangspunkt und Inhalt im Sport - da sind wir mal ein bisschen locker und per Du. Passt schon, gell?!

Zwei Fliegen…

Bei meiner Arbeit zu Lösungen und Strategien arbeite ich nur mit Bildern und Modellen, die ich nicht aus einem Fotoband (Lehrbuch, Youtube-Video) habe, sondern die ich erlebt habe, die ich am eigenen Leib ausprobiert habe. Das ist für mich Teil meiner Integrität.

Integrität heißt vereinfacht ausgedrückt: Mach was du sagst und sag, was du machst. Lässiger klingt es auf Englisch: Walk your talk.

Diese Integrität ist einer der roten Fäden meiner Eigenverantwortung. Weitere Fäden sind Aufmerksamkeit, Freiheit, Fleiß und Weitermachen. Es gibt noch andere – hier gehtum das Modell.

Notabene: Dass Eigenverantwortung kein Faden ist, sondern ein ich-Bestandteil, ist ein anderer Tag, ein anderes Thema. Jeder Widerspruch dazu möge dann auch an anderer Stelle gerne mit mir erörtert werden. Ich werde was dazu schreiben.

Diese roten Fäden also. Die spinnen ein Netz, das heute fast keiner mehr er-kennt, sich bewusst macht. Selbst-Sicherheit. Diese roten Fäden sind so verwoben, dass sie mir eine elastische Absturzhilfe und ein dynamisches Trampolin gleichermaßen sind. Diese roten Fäden brauchen Pflege.

Wenn einer reißt, dann funktioniert das nicht mehr, dann fall ich auf die Schnauze und dieses eingangs beschriebene Gefühl stellt sich ein und das ist? Nicht gut.

Vor circa 2 Jahren habe ich entdeckt, dass der Faden Walk-your-Talk spröde geworden ist. Ich habe bemerkt (->Aufmerksamkeit), dass immer mehr Menschen bei mir saßen, die im Kern schlicht Schiss hatten, etwas durchzuziehen. Angst vor Scheitern, Angst vor Hü, Hott und dem lieben Gott.

Ich konnte da viel Schlaues sagen. Oft genutzt habe ich das Bild vom Elfmeter-Schießen – das hab ich selbst auch schon gemacht. Lange her und naja, es war nicht mal in der Bayernliga (eher so als Rechtfertigungssport für das Bier am Abend).

Das war mir gefährlich nahe am Schlau-Daher-Reden, der Hybris-Variante vom Blödsinn, jedenfalls nahe dran.

Mehr noch hat mich gestört, dass meine Arbeit an diesem Punkt nicht mehr die Wirkung bei den Menschen, die mir vertrauen, hatte, die ich haben will und haben kann. Integrität als Maßstab – siehe oben.

Notabene: Ob Du Integrität wichtig findest, darum geht es hier nicht. Jeder hat anderes, was ihm wichtig ist. Ich erzähle von mir, um eine mögliche Lösung deutlich zu machen.

Gleichzeitig war mir sportlich immer fader. Mir haben Trainingsimpulse gefehlt.

…eine Klatsche

Und so kam der Entschluss, etwas Neues zu wagen. Warum? Weil ich recht zügig rausgefunden hab, dass es wie es so oft ist – der Schweinehund knurrt vor dem Gartentürchen, hinter dem all das wächst, was ich an der Stelle bräuchte. Und ich? Ich hab mir einige Zeit was gesch…, an dem Köter vorbei zu gehen.

Der Ausdauerläufer in mir, der hat für diesen Angang keine Impulswirkung mehr gehabt – mit Geduld, Ausdauer oder Durchhalten kam ich nicht weiter. Der hat auch keine Argumente mehr für Situationen geliefert. Denn es geht halt manchmal im Leben auch einfach darum, alles für einen Moment reinzugeben. Jetzt. Sieger. Versager. Nix dazwischen.

So bin ich zum Kampfsport gekommen – Kickboxen, um genau zu sein. Ok, die Transferleistung ist jetzt nicht nobelpreisverdächtig.

Ich kenne beklagenswert viele, die es für einen Kampf halten, sich zu 3 Liegestütz zu überwinden (wer 170 kg hat und anfängt: anderer Schnack. Aber 38 Lenze und das zarte Körperchen eine-r/s 28jährigen Vollschlanken und das als Kampfvariante… naja, da ist Luft nach oben).

Mit 47 also und ’nem Knie, von dem der Orthopäde sagt, «sind sie mal froh, dass sie noch Joggen können».

short term discomfort for long term benefit oder: Wagen um zu Wachsen

Heute bin ich 48, mein Knie ist immer noch ok. Ich schaffe 50% Liegestütz mehr, kann immer noch 1 1/2 Stunden Joggen mit nem 13kg Rucksack bei knapp 6:50 min den Kilometer, hab ein blaues Auge weg, einen Sieg und das Pfund Gewissheit in mir, dass ich viel mehr einstecken kann, als ich es mir zu Träumen wagte.

Wenn ich heute zu einem Klienten sage «Es gibt Momente, da musst Du bereit sein, eine auf die Nase zu kriegen, im übertragenen Sinne, wenn Du Dich in der Gehaltsverhandlung/Gerichtsverhandlung/dem Gespräch mit Mr. X durchsetzen willst», dann hat das eine andere Unterfütterung. Weil ich diese Aufregung, mich für einen Sieg dem Risiko von Schmerz und Niederlage auszusetzen, kenne. Weil ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn einer Dir eine verpasst.

Dadurch weiß ich auch, wie es sich anfühlt, nur einem die Schuld geben zu können, dass die Kontaktlinse rausfliegt: mir selbst, weil ich die Deckung nicht oben hatte. Zu wenig trainiert, zu wenig fokussiert, zu irgendwas – ich war´s.

Mastrubation über der Paralyse durch Analyse statt einer richtig vollmundigen Lebenserfahrung

…naja, jeder wie er mag

Ich lerne mich also weiter kennen. Und ich kenne meine Vergangenheit. Muss keiner machen. Nur: dann jammert bitte nicht – denn wer nichts reinsteckt kann nichts rausholen.

Das ist der Teil von dem Kapitel im Buch des Lebens ‹Etwas Erreichen›, den meiner Beobachtung nach zu wenige auf sich nehmen: Das Kennenlernen von sich selbst. Erschreckend wenige setzen sich noch hin und sagen nach einer Reflektionsviertelstunde ehrlich zu und über sich selbst: Ich, Susi G. aus M oder Hannes R. aus Ä. bin eine bequeme, feige Kröte.

Lieber machen wir Tests, Assessments, die Facebook-Wer-Bist-Du Blödeleien, den Online-IQ Test Schnurbswurbel. Gerne stampfen wir trotzig auf, «Ich will, dass das Leben (Mami, Papi, der Chef) mir die Beförderung besorgt und wenn mich mal jemand verstehen würde, dann könnte ich auch viel schneller Abnehmen, Kraft aufbauen, Selbstbewusstsein entwickeln,» – der verbale Kanon des Wahnsinns.

Alle träumen und googeln, wie dieser Traum erworben werden kann. 3 Jahre mit der App N, 4 Seminare zum Persönlichkeitsmerkmal O, 21 Lehrbücher zu W und 4 Klangschalen zum kosmischen Zugang AY und das großartige Ergebnis?

Der Kandidat bekommt vom Schicksal ein A! – Fanfaaaaare. Nein, nicht das A wie A*loch, sondern das A, das aus dem Traum ein TraumA macht.

Lieber Wolfgang, es war einmal mehr ein legendärer verbaler Foxtrott in München. Danke für diesen pfiffigen und so richtigen Gedanken und Tanzschritt!

Und dann sitzen sie bei Kollegen oder bei mir, beweinen die Ungerechtigkeit der Welt, lesen keine Mails und verpassen deswegen Chancen. Stattdessen machen sie munter weiter, nämlich hier 1/7 da 1/3 und in der Summe eines nie: Etwas ganz. Sie begreifen nicht, dass ohne ihre Aufmerksamkeit der beste Coach der Welt (der ich nicht bin), der härteste Anwalt der Welt (der ich nicht bin) und der spirituellste Wasweisich (der ich nicht bin) ohne ihre Selbsterkenntnis, ihre Mitwirkung genau was erreichen können: Nix, nada.

Du so? E.h.r.l.i.c.h?

Erfolg ist leicht zu schreiben: T.U.N.

Es geht auch anders: Hinsetzen. Stärken und Schwächen aufschreiben. Risiken und Nebenwirkungen von früher erinnern. Und dann, dann sucht man sich einen Partner. Um was zu tun? Genau: Den Kampf gegen die eigene Trägheit zu gewinnen. Dann nämlich kann der andere, der sein Geld damit verdient, mich dahin zu bringen, wo ich per heute nicht weiß, hinzukommen.

Die Qualität der Fragen bestimmt die Qualität der Antwort.

So bekommen wir Antworten, die eine echte Chance haben, Ziele zu erreichen.

Wie wäre es mit folgenden Fragen&Antworten:

  • Welche Aufgabe hat ein Trainer (wahlweise Anwalt, Steuerberater, Heilpraktiker, Ernährungsberater)? Er soll sein Wissen einsetzen, um Dich dahin zu bringen, wo Du hin willst.
  • Wer muss also wissen, wo er hin will? Aaaaah: Du!
  • Wie kann der Trainer (oder…) sein Wissen richtig einsetzen, wenn Du ihm nicht sagen kannst, wo Du stehst (sportlich, finanziell, mental, bildungsmäßig)? Genau: Gar nicht.
  • Was wird das Resultat sein? Nicht das, was Du wolltest.
  • Wer hat´s bezahlt? Du.
  • Wer hat´s verbockt? Sorry, Du.
  • Und wem hängst Du es um den Hals? Genauuuuu… «Der Trainer hat nicht das Beste aus mir rausgeholt.» «Der Steuerberater hat sich mit dem Finanzamt verschworen.» «Die Bank ist schuld!» – happy Vollbad in Deinen Ausreden. – Ah ja, und sofort regt sich Widerspruch. Ist mir klar. Meistens reagieren wir sofort, wenn wir dort berührt werden, wo es weh tut, weil da sind wir nicht stark, sondern verletzlich und ungeschützt.
  • Wer hat gewonnen? Der Schweinehund – und der kam noch nicht mal ins Schwitzen.

Bei mir ging es jetzt erst mal so weiter:

In München bin ich – ein herzliches Danke an Euch -, bei Pawlica und Mladen Steko gelandet und wenn ich in München bin, gehe ich immer noch hin. Wohin? Dort hin: Steko-Training.

Sie haben mir schnell eine Ahnung davon vermittelt, wieviel mehr Boxen mit Selbstbeherrschung, Fokus, Bewegung als schierem Bizepsgeeiere, Eiweisshakes und Kraft zu tun hat. Ich finds dort Klasse und bin überzeugt, dass sich jeder, der es ernst meint mit beiden Wortbestandteilen Kampf&Sport dort eine tolle Zeit hat. Und mal eine Privatstunde, das schiebt Euch nach vorne, ganz sicher – wenn Ihr mitmacht!

Dann ging es für mich sehr plötzlich nach Hamburg. Ich habe das wirklich außergewöhnlich konzipierte Dojo Zanshin-Dojo in der Mendelssohnstraße 15b in Hamburg-Bahrenfeld gefunden. Dort trainiere ich mit einem, der das Beste aus mir herausholt: Zeki – yourboxingcoach.de.

Dieser Teil dieses Posts ist ganz bewusst eine Anerkennung und mein Dank an ihn. Zeki ist Personal Trainer und Boxing Coach und zwar ein richtiger g… Boxing Coach.

Vielleicht liegt es daran, dass ich selbst so oft ungehalten bin, dass ein Projekt nicht das Optimum erreicht, weil die Klienten mal wieder alles wichtiger fanden, als mir zuzuhören, ihren Teil mit Fleiss zu machen. In jedem Fall ist es mit Zeki als Trainer als demjenigen am Receiveing-End Freude und Ansporn pur.

Ich hab ihm am Anfang genau gesagt, was ich will, was mein Ziel ist. Er hat am Anfang gesagt, was ich dazu tun muss, damit er es mit mir schaffen kann. So wurde aus meinem Ziel unser Ziel. So wurde aus ihm und mir ein Team, gegen den einer, mein Schweinehund, keine Chance mehr hat. Ich kenne mich und meinen Schweinehund und deswegen gibt es natürlich dennoch Rückschläge. Jedoch: Die Anzahl der Niederlagen und der trägen Ochjeeeee-Tage wird jedes Jahr weniger, und zwar kilo- nicht grammweise. Mir taugt diese Entwicklung ungemein.

An der Stelle: Lasst diesen dummen Bürowitz weg – er hat sich schon viel zu tief in unsere Haltung geschlichen. Welchen? TEAM=Toll Ein Anderer Machts.

Stattdessen: TEAM=Together Everyone Achieves More – wenn das passiert, dann holt Ihr für Euch das Optimum raus aus jeder Dienstleistung, aus jedem Produkt, für das Ihr bezahlt.

Oft sind Schwächen nichts anderes als falsch eingesetzte, meist übertriebene Stärken.

Die Zutaten dafür, dass ich zu keiner Minute an das Geld denke, das ich bezahle, weil der Spaß und der Erfolg so intensiv all die schnöden Selbstverständlichkeiten überstrahlt, sind das, worum es mir hier geht:

a) Ich habe mein Ziel.

b) Ich hab Zeki gesagt wo meine Stärken und

c) wichtiger noch: Meine Schwächen liegen.

Zum Beispiel bin ich ein bilderbuchmäßig sturer Kerl. Wenn ich was will, dann kann ich mich da reinhauen. Das ist ok bis zu dem Punkt, an dem durch diese Stärke Übertraining, zu wenig Pause und Co entstehen.

Also haben wir (unter anderem) besprochen, was für ein Intervall Sinn macht – in meinem Fall. Denn Zeki geht gern auf mich ein – nur er muss wissen, wer ich bin. Sonst – siehe oben – kann er es ja nur mit einem allgemeinen Schema machen.

Zeki ist also (mein) Personal Boxingcoach und wir haben Spaß, weil wir beide durchziehen. Mir macht es Spaß, weil er mich pusht, weil er mir spiegelt, dass er mein Engagement wertschätzt. Er weiß, was ich will, weil ich es ihm gesagt habe und er setzt es super um. Er pusht mich durch sein Committment, auch noch in den letzten 4 Sekunden eine letzte Liegestütz rauszuhauen. Er hat Spaß, weil ich mich nicht beschwere, wenn er mich mit der Pratze trifft. Kampf-Sport, ihr versteht.

Ich hab ihm versprochen, dass ich alles rein gebe. Und er gibt es mir zurück, weil er nicht müde wird, meinem 48jährigen, leicht eingestaubten Feinmotorik-Chipsatz nochmal Leben einzuhauchen und aus einem watschelnden Hüpfsack einen immer behenderen Sportler zu machen.

Zeki hat immer eine neue Übung, eine weitere Finte, einen Push, eine Aufmunterung und zur rechten Zeit Mahnung und Kritik. Ich finde das Klasse.

Für mich – und ich möchte das an der Stelle ganz bewusst herausstellen – beweist Zeki nicht nur auf einer menschlichen Ebene durch Sports- und Kampfgeist, dass er es draufhat, sondern dadurch, dass er alles, was er von mir verlangt, zu jedem Zeitpunkt mit meinem Ziel verknüpfen kann. Er erklärt mir, warum eine Übung, die ich besch… lustig finde, dran ist. Er kann mir die Übungen zeigen und erklären.

Notabene: Nur wer es erklären kann, hat es verstanden.

Jede Einheit ist anders, so wie jeder Tag und jede Herausforderung anders ist bei mir. Das ist Personal. Dass ich besser werde, das ist Training. Und wenn beides stattfindet, dann ist es Personal Training.

Also: wer meinen Artikel bis hierher gelesen hat und in Hamburg unterwegs ist: Schaut Euch seinen Trailer an: https://youtu.be/MjadfcmgkGk. Den Website-Link habe ich oben schon hinterlegt.

Schlussakkorde

Wie es meinem Schweinehund geht? Der kommt inzwischen gar nicht mehr mit ins Gym. Weil inzwischen, inzwischen hab ich die Deckung so gut und ich treffe ihn da wo es weh tut, so dass ich dahin komme, wo er mich nicht hinlassen will. Ich habe gelernt, zu wissen wo ich bin, wo er ist und dadurch kann ich einen Weg planen vorbei an dem Kläffer. Wohin? Na dahin wo ich hin will.

Anti-Supermann-Exkurs: Wer von Euch hat schon mal ein Training, einen Steuerberater, ein XYZ-Planer, Coach Trainer gebucht und sich entweder/oder, noch schlimmer und: nicht vorbereitet, halt mal mitgemacht, zugehört, dann nicht weitergemacht…? Cool, wenigstens ehrlich. Und, war es dann toll? Aha. pssst, ganz ehrlich: hab ich auch schon gemacht.

Denn Leute, Mädels, Jungs, meine Damen und meine Herren: Ich bin ein ganz normaler Kerl.

Ich hab nur eines kapiert: Wenn ich nicht All-In gehe, dann kann der andere, mit dem zusammen ich etwas erreichen will, es auch nicht herbeizaubern.

Wie soll denn ein anderer mich zu einem Kämpfer machen, wenn ich laut schnaufe aber nicht ins Muskelversagen gehe? Wie? Ach ja, mit dem Zauberstab – I stupid.

Zeki kann mir ja kein Seil umbinden und mich zur Marionette machen.

Kein Arzt kann statt Eurer selbst die Tablette nehmen oder für eine Woche Ruhe geben.

Kein Physiotherapeut wird uns, irgendwann durch die Gegend tragen, statt uns zu massieren, wenn wir uns nur lang genug der Faulheit hingeben statt mitzumachen.

Deshalb: lerne Dich kennen. Immerhin bist Du der, mit dem Du die meiste Zeit verbringst – 24/7 oder 168 Stunden die Woche. Dann klappts auch mit dem inneren Schweinehund.

Danke fürs Lesen. Wem’s gefällt: Ich freue mich über jede Erwähnung. Wem´s nicht gefällt: gerne eine kritische Mail.

Cheers, Frank