Zu Risiken und Unklarheiten … verstehen sie nicht die Förderrichtlinien – es nimmt kein Ende

Mein Schreiben an die IFB Hamburg heute im Auszug. Ich rate bei den Förderanträgen zu großer Vorsicht und Skepsis.

Die unscharfen Formulierungen in vielen öffentlichen Erläuterungen setzen die Anwender erheblichen Risiken aus. Das Risiko strafrechtlicher Verfolgung wegen bedingt vorsätzlichem Subventionsbetrug ist erheblich, das Rückzahlungsrisiko ebenfalls. „Zu Risiken und Unklarheiten … verstehen sie nicht die Förderrichtlinien – es nimmt kein Ende“ weiterlesen

Corona – eine skeptische rechtliche Zwischenbetrachtung mit Ausblick

Das Foto entstand am 16.03.2020 an den Landungsbrücken in Hamburg. Seit dem und immer noch hat Corona uns alle fest im Griff. Das Ringen um die Eindämmung, den Schutz des Gesundheitssystems ist omnipräsent – medial und im Alltag. Ein Superlativ jagt den nächsten Vergleich. Eine Maßnahme folgt auf die nächste – oder war es doch noch die vorherige?

Zwischenzeit: Die derzeit gültigen Sicherheitsmaßnahmen sind infektiologisch sicherlich wirksam.

Nur: Gäbe es wirksamere?
Warum haben die Appelle der Regierungen nicht ausgereicht?
Wieso lassen wir uns willkürliche Unterscheidungen gefallen?
Ist es der Gipfel der Zivilcourage, zu erdulden was „Die da oben schon wissen werden“, wenn in einer Verfügung auf Straftatbestände hingewiesen wird?

Ist die Frage und Diskussion hierüber erlaubt? Ich finde, sie ist schon jetzt geboten.

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CoRInsAG – der Entwurf liegt vor – es wird spannend

Der Entwurf des Gesetzes zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht liegt vor. Einsehbar auf der Website des BMJV.

Ich möchte einige Aspekte des Entwurfes herausgreifen und kurze Anmerkungen zur zu erwartenden Anwendung und den Rechtsfolgen in der Praxis machen.

Allen Betroffenen ist dringend zu empfehlen, nach In-Kraft-Treten den letztverbindlichen Wortlaut auf Abweichungen zu prüfen und sich nur mit fachlicher Unterstützung von insolvenzrechtserfahrenen Beratern an die Nutzung dieser gesetzgeberischen Maßnahmen zu wagen – Unwissenheit schützt nicht vor Strafe!

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Entschädigungen? Warnung! – nicht alles glauben

Die neueste – gefährliche – Verlockung sind Berater und Websites, die mit beachtlicher Nonchalance die Hoffnung schüren, dass es Entschädigungen nach dem Infektionsschutzgesetz gibt für die Betriebsschließungen und Untersagungen durch die Allgemeinverfügungen.

Das ist Rattenfängerei. Sonst nichts.

Das kühne Weglassen von Tatbestandsvoraussetzungen in irgendwelchen Social-Media-Verlautbarungen ist das Heischen um Aufmerksamkeit in Zeiten von Überforderung auf dem Rücken derer, die händeringend um Hilfe suchen. „Entschädigungen? Warnung! – nicht alles glauben“ weiterlesen

Ich dachte es kann nicht mehr schlimmer kommen – Gott lachte und es kam schlimmer

Weil ich gestern drei lange Telefonate hatte mit dem Ergebnis, dass drei Unternehmer sehr konsterniert waren, möchte ich hier auf einen unter Umständen wichtigen und leicht übersehenen Umstand hinweisen:

Die mit einigem öffentlichen Getöse kommunizierten KfW-Mittel sind keine Zuschüsse! Sondern Kredite, die über die Hausbank ausgereicht werden. Das heißt, dass die Mittel zurück gezahlt werden müssen. „Ich dachte es kann nicht mehr schlimmer kommen – Gott lachte und es kam schlimmer“ weiterlesen

Corona oder „Liebe Angst, wo hast Du die Freiheit versteckt?“

Bundesliga? Findet nicht statt.
Großveranstaltungen? Finden nicht statt.
Asiatische Freundin? Wird in Berlin „Hau ab Du Sau“ angebellt.
Händewaschen? Vor dem Essen und, seit ich 3 Jahre alt bin.
Den Uropa nicht im Altenheim und den Opa nicht im Krankenhause besuchen, wenn ich erkältet bin und das, seit ich 3 Jahre alt bin.
Der Untergang der freiheitlichen Grundordnung wird besungen, wenn einer die Wahlen gewinnt mit dem Versprechen, eine Mauer zu bauen – schon ein bisschen her.
Letztes Jahr gab es 25.000 Grippetote, wieviele Presseartikel darüber?

Disclaimer: Ich stelle nicht in Abrede, dass es das Corona Virus gibt. Ich stelle nicht in Abrede, dass das Corona Virus tödlich sein kann. Ich stelle nicht in Abrede, dass es hochinfektiös ist.

Ich stelle hingegen in Abrede, dass das, was mit dem Corona Virus an medialer und politischer Flut ausgelöst wird angemessen ist. „Corona oder „Liebe Angst, wo hast Du die Freiheit versteckt?““ weiterlesen

Einfach mal zurückschlagen

Vorweg: Die Bilder sind echt. Sie sind Dokument einer erfolgreichen 30 minütigen Arbeit und deren Umsetzung.

Sie stecken fest? An jeder Ecke ein blödes „Aber“, bei jedem Gedanken „Du wirst schon sehen, was Du von Deinen Ideen hast“? Der innere Schweinehund bellt und verheißt Ihnen düstere Zukunft?

Quick-Steps

  1. Suchen Sie sich Menschen, die
  • zuhören, um zu verstehen, statt zu antworten
  • den Mut haben, deren Wahrheit über Ihre Situation zu formulieren.
  1. Meiden Sie Verständnisheischer und Problemverklärer
  2. Wagen Sie Neues nach Anregungen (Tips ohne das Wort „muss“ im Satz) von Menschen, die Ihrem Gefühl nach dem ersten Punkt genügen.

Sie könnten überrascht sein, wie viel Tolles Sie erleben können. „Einfach mal zurückschlagen“ weiterlesen

Konflikte Lösen durch Haltung

Eine schöne Nachschau nach einem weiteren erfolgreichen Konfliktmandat. Ein guter Anlass, Spurenlese zu betreiben.

Einmal mehr war die, nein mit Verlaub meine Haltung «Wahrheit wagen – Freiheit aushalten – Werte leben» der Schlüssel.

Dem Mandanten reinen Wein einzuschenken ist ein Risiko – denn viele schmieren ihm lieber Honig ums Maul und versprechen was einem 9er im Lotto gleichkommt (ja, bei der ARD sind es nur 6, ich weiß…). So kann es sein dass er geht – das ist dann auch Freiheit aushalten.

Den Mandanten dazu zu bringen, die Wahrheit zu wagen: der schwierige Teil. Denn er hat ja Angst. Angst, dass die Wahrheit alles schlimm macht. Wenn alle wissen…

Der Clou: Nur wer Recht erklären kann (und danke an die Kollegen, die sich wie ich der Mühe dieses wichtigen Teils anwaltlicher Tätigkeit unterziehen), kann Vertrauen in das System stiften. Gut, ein wenig Dickköpfigkeit und Durchsetzungsvermögen braucht es auch. „Konflikte Lösen durch Haltung“ weiterlesen

A pinch of mystery

Recently I had a chat about a quite regular quarrel. The question, how detailed we should tell about ourselves.

I am convinced we should give our communications a pinch of mystery. Why? Because it causes curiosity. Curiosity leads to questions. Answers lead to further interest and so on.

Being digitalized-naked people we are more like the right lid on the can. We tell everybody what terrific ingredients we are made of.

Quite frankly I am not someone opening up freely. Still I had to learn I was the same rapid-talker as soon as I was asked something. So I learned to keep the lid on my saucepan. The outcome is amazing. Since I give people the choice to choose by simply giving shorter answers, I feel more settled.

Since then I emphasize this in my work and I feel it is worth sharing.

Watch out for «I am»-people

The attitude of these fellows is «look what I am made of – isn’t it this tasty?»

They pronounce to be self-aware, reflected, saving the oceans, empathic-co-workers, emancipated/supporting emancipation and so on.

Still they did not mention who put all this into the pot they show you. Was it a book, a seminar, a training, experience, gratefulness?

Communication is about authenticity. Communication is about self-worth. Self-assurdeness. Communication is so much more than the Like-Button.

Think of grandma’s – they defended the lid and earned compliments

I think is the left-sided lid of the can is right on the spot. It is what talking about ourselves should be like.

Remember. Our grandma’s simply started cooking, did they not? Everybody else was chatting, working, having fun. They did their job – caring for their family.

So they put in the ingredients, put the heat on. After a while the smell of this secretly boiling dish reached the living room.

Who would come to the kitchen? Curios people. «Uh this smells like tomato-soup.» «Ah not today. It will be a tomato stew.» «No way! Let me…» «Don’t you dare touching the lid!»

«Ok so tell me, what is this sweet oriental scent? Kummel?» «Not quite, it is cumin.» «Wow – how did you learn about it» and so on and so on.

Not to forget about the «Don’t you dare taking this lid of – you will wait for dinner, like everybody.»

The result? Grandma’s kept their secrets. Still they were respected. Because people admired their skills. They only shared them with the ones truly interested.

Keep the lid on your inner thoughts

Do not tell everybody everything on first sight like it would be if using the right-sided pan on the picture. You (in the meaning of the ingredients) still may be safe by a lid of glas – no one can touch or disorder it.

All the same true is, you will gain nothing if it comes to curiosity for what you are made of, your preciousness and the like.

Why? Because you can see all of through the lid.

What am I supposed to talk about if you already gave me the recipe you are made of?

Our Grandma’s took care of themself by not talking to anybody. I think this is a major lesson to be learned.

They did not show everybody that they went for the kitchen.

They did not tell everybody what is in the pan.

They simply did the work somebody had to do.

This is an extremely smart move, is it not?

They did not waste time.

They avoided getting sad because nobody is interested in the dish, their secrets.

Announcing and telling about the ingredients boundlessly causes the unavoidable state of expectation in ourselves.

Having finished explaining what we are made of we delivers the beginning of a wish. The wish someone is interested in us. So we wait, hope for the ongoing question, a compliment even.

In our gut the expectations anxiously whispers «Someone?» «No one?» «Really?» … sigh. Yeah – this makes all of us swallowing a bitter pill. Heavy sigh.

People not being curious about the ingredients you are made of? They won’t ask you about you. Period. They are not interested. They don’t have to – you are not interested in everybody’s personality-composition on an atomic level, too – are you?!?. Telling them everything will not change it.

But, and this is a big but, you wasted your time. And you self-inflicted you with frustration. You poisened yourself.

Screw that!

Think about this: While doing their work our Grandma’s could think about whatever they choose and if someone came around and was curios, they were charmed, respected and they had a good time.

So: Keep the lid on you. It is like a strainer.

Spare your time, your words and your awareness. It finally will make you getting into contact with people who are honestly interested in you, your recipes, your makings.

Have a great time, kick-ass and enjoy live, your pal Frank